Mit Beginn der Legislaturperiode in 2018 bekam das Thema „Anbau an der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule (THG)“ recht schnell einen großen Platz im Ausschuss für Kinder, Jugend, Schule, Soziales und Gleichstellung.

Die Beschulung von ausgewiesenen Klassen im Gebäude der Schulen am Hufenweg wird als keine dauerhafte Situation unter pädagogischer Berücksichtigung gesehen. Unumstritten bleibt, dass die Bildung der Kinder und Jugendlichen einen wichtigen Stellenwert trägt sowie das Lernen und Lehren unter adäquaten Bedingungen stattfinden soll. Zu diesem sehr komplexen Thema sind kommunalpolitisch viele Aspekte im Vorwege zu berücksichtigen bevor eine Planung umgesetzt wird. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden drei Varianten vorgestellt, die ein Investitionsvolumen zwischen 5 und 5,5 Mio. Euro aufweisen, wobei 1,65 Mio. Euro an Fördergeldern einfließen würden. In diesem Zusammenhang gilt es für die CDU Preetz inhaltlich weitere Fragen zu beantworten:

- Wie wird das Gebäude der ehemaligen Wilhelminenschule zukünftig genutzt?
- Wo erhält das Förderzentrum einen Standort in einer immer bedeutenderen Zeit der Inclusion?
- Soll der Grundschulstandort weiter Bestand haben?

Nicht außer Acht gelassen werden darf, dass die Sanierung des Wilhelminengebäudes mit Fördergeldern saniert und erweitert wurde, welche bei einer nicht schulischen Nutzung ans Land zurück gezahlt werden müssten. Hier entstehen zu den Neubauinvestitionen zusätzliche Kosten. Ebenso sollte im Hinblick auf die Planung weiterer Wohneinheiten am Bergweg der Erhalt und die Stärkung des Grundschulstandortes Berücksichtigung finden. Neben den Schulen sind auch die Kindertageseinrichtungen bedeutende Einrichtungen, die im Ausschuss KJSSG Berücksichtigung finden. Aktuell wird der Neubau der „Rasselbande“ am Ragniter Ring mit ca. 6 Mio. Euro gebaut, um weitere Krippen- und Kindergartenplätze, die die Stadt Preetz gesetzlich bereitstellen muss, zu schaffen. Ebenso bringt das neu auf den Weg gebrachte KiTa-Reform Gesetz ein Ausgabevolumen von 1/2 Mio. Euro für 2019 und fortlaufend 1 Mio. Euro jährlich durch beispielsweise eine Erhöhung der Fachkräfte mit sich. Die CDU zieht bei ihren Entscheidungen in Betracht welche Ausgaben gesetzlich verpflichtend sind und welche noch zusätzlich finanziert werden können.

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