Kommunalpolitik mit Weitblick

Der Blick in die Zukunft - für 2022!

Die Vorlagen, die die Verwaltung mit dem Bürgermeister an der Spitze, den kommunalpolitischen Vertretern zur Diskussion und zum Beschluss vorlegen, sind gut vorbereitet. Damit ist die kommunalpolitische Aufgabe aber nicht abgeschlossen. Es gilt darüber hinaus eigene Ideen und Vorstellungen in die Entwicklung der Stadt Preetz einzubringen und voranzutreiben. Für die CDU-Fraktion ist neben dem „Alltagsgeschäft“ auch immer der Blick in die Zukunft, auf die nächsten fünf bis zehn Jahre, von großer Bedeutung!

Finanzen

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 28.04.2021 beschäftigten sich die Fraktionen mit der Sitzungsvorlage der CDU-Fraktion zur Entwicklung der Finanzdaten der Stadt Preetz seit dem Jahr 2012. In diesem Zeitraum ist das Finanzvolumen der Stadt nicht nur erheblich gestiegen (von. ca. 21 Mio. € auf 30 Mio. € (2019), sondern es gelangen fast durchgehend positive Jahresergebnisse bei entsprechender Kredittilgung und Schuldenreduzierung. Auch in den Haushaltsjahren 2022 und 2023 ist der verantwortungsvolle Umgang mit dem Geld der Preetzer Bürger und Bürgerinnen ein wichtiger Aspekt kommunalpolitischen Handelns. Die zuletzt gestiegenen Schlüsselzuweisungen des Landes und vor allem die wesentlich höheren Einnahmen aus der Gewerbesteuer trugen maßgeblich dazu bei, dass die Haushaltsplanung und die Haushaltsführung auf sicheren Beinen stehen. Bereits vor acht Jahren schob die CDU-Fraktion die Erweiterung des Gewerbegebietes in Wakendorf an. Im Jahr 2022 soll nun endlich der Ankauf der notwendigen Flächen realisiert werden. Einige Interessenten für eine Ansiedlung in den Erweiterungsflächen gibt es bereits. Für die Finanzsituation zukünftiger Haushaltsplanungen werden Einnahmen aus der Gewerbesteuer immer von Bedeutung sein. Daneben ist es auch sehr wichtig, Handwerk- und kleine Gewerbebetriebe vor Ort zu halten bzw. anzusiedeln. Dies schafft neben einer Versorgungssicherheit für die Preetzer Anwohner auch Ausbildungschancen für Jugendliche und junge Erwachsene in der eigenen Heimatstadt.

Soziales und Klimaschutz

Finanzen bzw. Geld haben keinen Selbstzweck, sondern dienen allein der Erfüllung anderer Aufgaben! Hierzu zählen aus dem Bereich des Sozialen vor allem die (frühkindliche) Bildung, das gesellschaftliche Miteinander in Vereinen und Institutionen und die Jugendarbeit. Die CDU in Preetz wird sich auch in den kommenden Jahren diesen Aufgaben stellen und daran mitarbeiten, dass die notwendigen Ziele effizient erreicht werden. Denn jeder unnötig ausgegebene Euro fehlt an anderer Stelle, wo er dringend gebraucht wird. Bereits jetzt befassen wir uns mit dem Thema „Ganztagsbetreuung an den Grundschulen“ welches 2026 gesetzlich eingefordert wird. Und auch die Zukunft des Sports in Preetz, wird im Hinblick auf die Fusionsbestrebungen der beiden größten Vereine vor Ort, nicht an der Kommunalpolitik vorbeigehen. Die CDU will hier weiterhin ein verlässlicher Partner sein!
Das Handeln jedes Einzelnen, summiert in der Gesamtsumme klimagefährdender Abgase (vor allem CO2 und Methan), wirkt sich genauso verheerend auf das Klima aus, wie der Klimawandel Veränderungen im globalen Zusammenleben bewirken wird. Preetz hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden! Das heißt, 85% aller CO2 Emissionen zu reduzieren, um die Erderwärmung bei +1,5 Grad zu stoppen. Die CDU in Preetz treibt Maßnahmen voran, um dieses Ziel zu erreichen. So sollen im Jahr 2022 weitere 300.000€ für die Installation von Photovoltaikanlagen investiert werden. Von großer Bedeutung ist das Nahwärmeprojekt der Preetzer Bürgerenergiegenossenschaft (PreBEG), welches hoffentlich im laufenden Jahr an den Start geht. Die CDU will diese Form der Nahwärmeversorgung für ganz Preetz zum Modell werden lassen.
Bei aktuell 9.963 zugelassenen Kraftfahrzeugen (nur PKW) in Preetz, bei nur 132 Elektroautos wird die Veränderung des Mobilitätsverhaltens, die größte Herausforderung für die nächsten Jahre. Wer hier allein auf ein Umsteuern durch bewusstes Verhalten abzielt, wird Schiffbruch erleiden. Denn fast 2/3 aller Autofahrer sehen aktuell keine Notwendigkeit, dass sie selbst Veränderungen in ihrem Mobilitätsverhalten vornehmen. Rein menschlich betrachtet, ist das nicht ungewöhnlich. Es fordert aber die Politik auf allen Ebenen heraus, auch auf der kommunalen Ebene, Regelungen und Anreize zu schaffen, die notwendig sind, um Veränderungen herbeizuführen.

Somit sei ein Aufruf an alle Preetzer Bürgerinnen und Bürger für das Jahr 2022 und die kommenden Jahre gemacht: investieren Sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten in Photovoltaik, in Solarthermie und Heizungen aus regenerativer Energie. Nutzen Sie E-Mobilität, den Öffentlichen Personennahverkehr, das Rad oder die eigenen Füße. Überdenken Sie ihr Handeln im Einkauf, hin zu langlebigen Gütern.
Denn allein werden die politischen Vertreter den Umbruch nicht schaffen. Hierzu brauchen wir jeden Einzelnen von Ihnen!

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