Wie jeder weiß und merkt, befinden wir uns nun seit fast einem Jahr in einer schwierigen und außergewöhnlichen Lage, sowohl gesellschaftlich als ökonomisch, politisch und psychologisch, die kein konkret definierbares Ende findet, jedenfalls bis zum jetzigen Zeitpunkt.

Umso mehr treibt uns die Bildungspolitik in unserer Stadt um, mir und vielen Anderen liegt dabei die Erwachsenenbildung, in meiner Eigenschaft als Bindeglied zwischen der Kommunalpolitik und der Volkshochschule (VHS), besonders am Herzen. Die VHS wird da tatkräftig vom Vorstand des Vereins, der pädagogischen Leiterin und auch vom für uns zuständigen, CDU-geführten Ausschuß unterstützt, sowie von der Stadtverwaltung.
Wir erleben zurzeit einen regelrechten Boom, was die online-angebotenen Kurse anbetrifft, auch ältere Interessenten melden sich an. Schon 25 Kurse laufen online und genießen eine hohe Nachfrage. Dazu ist es auch notwendig, die Dozenten und die Kursteilnehmer z.T. in Einzelbegleitung in einem Lernprozess an diese Unterrichtsform heranzuführen bzw. sie zu unterstützen. Das gilt für diverse Sparten, sei es der fast doppelt gebuchte Sprachkurs in Dänisch, der ökologische Gemüseanbau oder Yoga. Sogar die Tanzwerkstatt kann online weiterlaufen. Auch neuen Lehrkräften kann so die Chance einer Beschäftigung gegeben werden.
Um die räumlichen Gegebenheiten für die Kurse zu optimieren sind wir schon seit längerer Zeit im Gespräch mit der Stadt, es haben auch konstruktive Treffen mit den Gremien und den Fraktionsvorsitzenden stattgefunden, viele Ideen stehen und standen im Raum. In diesen Zeiten ruht jedoch alles, was verständlich ist. Wichtig war bei unseren Zusammenkünften vor allem, eine Perspektive zu haben, dass es voran geht…nun müssen wir uns gedulden. Für die Corona-freie, kommende Zukunft stellt sich weiterhin die Frage, was politisch gewollt wird: wo und wie soll die VHS als Bildungsstätte und 3. Lernort attraktiver untergebracht werden? Die teilweise Unterbringung in den Schulen am Hufenweg hat schon große Verbesserungen gebracht und findet bei den Preetzern eine gute Akzeptanz, wir sind aber noch auf dem Weg, möglichst auch die Verwaltung dorthin zu legen, so dass alles zusammen wäre. Sehr zu betonen ist, dass alle Fraktionen aus der Kommunalpolitik uns nach Kräften unterstützen. Hilfreich ist auch in diesem Zusammenhang der Vertreter der Stadt, der in unserem Vorstand sehr tätig und aktiv ist.
Kulturelle Höhepunkte wie in vielen vergangenen Jahren wird es wohl auch in 2021 nicht geben, wie es sich abzeichnet, auf jeden Fall nicht in der gewohnten Form. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Bildungseinrichtungen wenigstens das Mögliche anbieten, welches irgendwie geht und die Menschen anspricht, gerade auch in dieser sozial isolierten Zeit.
Alle zusammen geben wir uns große Mühe und helfen einander, wie es auch immer geht, also lassen Sie uns alle guten Mutes sein!

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